Waisen - Ernst Heise-Luis - Rentenberater: kompetent in Sozialversicherung u. berufsständischer Versorgung

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Verstirbt ein Mitglied oder Rentner einer berufsständischen Versorgungseinrichtung, so besteht bei den meisten Einrichtungen ein Anspruch auf eine zeitlich befristete Versorgung, deren Höhe sich an der Rente oder bei Mitgliedern, die noch keine Rente beziehen, an der Rentenanwartschaft orientiert. Die konkrete Bemessungsgrundlage kann von der Satzung sehr unterschiedlich festgelegt werden.

Der Anteilssatz ist ebenfalls nicht einheitlich. Er liegt oft bei 20 bzw. 30 %.

Die Altersgrenze liegt üblicherweise regelmäßig bei der Vollendung des 18. Lebensjahres. Der Bezug der Halbwaisen- oder Waisenrente kann jedoch durch eine Ausbildung - meist bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres - verlängert werden. Bei einigen Versorgungseinrichtungen führt außerdem eine gesetzliche Dienstpflicht (Wehr- oder Zivildienst) zu einer weiteren Verlängerung.

Einkommensanrechnungen wie bei den Hinterbliebenenrenten in der gesetzlichen Rentenversicherung werden hier in der Regel nicht vorgenommen. Allerdings wird in manchen Satzungen die Höhe der insgesamt bezogenen Hinterbliebenenrenten auf die Höhe der Versorgung begrenzt, die das Mitglied beanspruchen könnte.

 
 
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